Wissen Sie, dass der Baum- und

 

Heckenschnitt ab dem 01.März eingeschränkt ist?

 

Nach dem Bundesnaturschutzgesetz sind für manche Arbeiten, wie Bäume fällen, Sträucher roden oder Hecken radikal zurückschneiden gesetzliche Vorgaben zu beachten.

 

Dies gilt in der Zeit vom 01.März bis 30.September und gilt dem Schutz der brütenden Vögel, die dort ihre Nester bauen oder die Gehölze als Rückzugsort nutzen.

 

Verstöße gegen die Vorgaben können mit Geldbußen geahndet werden oder können zur Einleitung eines Strafverfahrens führen.

 

 

 

 

 

Warum müssen wir Heckrinder und Wasserbüffel Ohrmarken tragen? 

 

Ohrmarken sind in der EU gesetzlich vorgeschrieben. Nutztiere wie Rinder, Schweine, Ziegen und Schafe müssen identifizierbar sein, und zwar vom Betrieb, in dem sie geboren wurden, bis zum Verbraucher.

 

Dies dient einer evtl. Seuchenbekämpfung und auch dem Verbraucherschutz.

 

Die Tiere müssen im Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere (HIT-System) registriert werden.

 

Die Viehverkehrsordnung setzt in Deutschland die EU-Verordnungen um. In Deutschland sind 2 gelbe Ohrmarken vorgeschrieben.

 

Die Ohrmarken sind also Pflicht. Bei Verstoß drohen Geldbußen. Auch wir  Rinder und Büffel, die als Landschaftspfleger tätig sind, müssen somit Ohrmarken haben.

 

 

Dürfen wir uns vorstellen? Wir sind die Koniks (d.h. im Polnischen kleines Pferdchen). Polen ist also ehemals unsere Heimat gewesen. Wir gehören aufgrund unserer Größe zu den Ponys, d.h. wir haben eine Widerristhöhe von durchschnittlich 135  Zentimetern. Und wir wiegen ca. 350 Kilogramm.

 

Hieran erkennt man uns:

 

-        Wir haben Fell in den verschiedensten Grautönen, wir haben eine dunkle Gesichtsfarbe und auf dem Rücken haben wir einen dicken schwarzen Strich, auch Aalstrich genannt. An den Beinen haben wir schwarz-weiße Zebrastreifen.

 

- 

Wir sind hier auf der Schmidtenhöhe als Natur- und Landschaftspfleger tätig, halten die Flächen also frei von der Verbuschung, damit auch andere Tiere und seltene Pflanzen hier leben können.

 

 

Wir sind die Wasserbüffel. Wir werden, wie alle anderen Tiere auch, jeden Tag auf unseren Gesundheitszustand kontrolliert. Einige Exemplare von uns nutzen die Gelegenheit, sich ein paar Streicheleinheiten abzuholen. Das erleichtert dem Team natürlich auch die Kontrollen. Unser Team wird oft gefragt, was wir wiegen.

Ein Bulle wiegt zwischen 800 und 1.000 Kilogramm, eine Kuh zwischen 600 und 800 Kilogramm. Ein Kalb wird nach ca. 300 Tagen geboren und wiegt ca. 35-40 Kilogramm. Es wird ca. 6 Monate von seiner Mutter gesäugt. Büffelmilch ist sehr nahrhaft (viel Fett und Eiweiß). Die Mütter geben ca. 9 Liter Milch am Tag. Damit sind ihre Kälber gut versorgt.

Wissen Sie, woher wir Wasserbüffel unseren Namen haben? Diese Wortkombination bezeichnet unsere Neigung zum Wasser.

Wissen Sie, wieviele Mägen die Wasserbüffel und auch die Heckrinder haben?

 

4 (Pansen, Labmagen, Netzmagen und Blättermagen)

 

Die Wasserbüffel/Heckrinder sind Wiederkäuer, d.h. das Gras wandert nach der Aufnahme zunächst in den Pansen. Dort wird es mit Mikroorganismen vermischt. Es wird anschließend nochmals durchgekaut (Wiederkäuer!). Danach wandert es in die verschiedenen Mägen zur weiteren Verdauung . Tolle Erfindung der Natur!

 

 

Bilder: Petra Lübbert

Wir Heckrinder haben eine Widerristhöhe von ca. 130-140  cm.  Eine Kuh wiegt ca. 600 Kilogramm, ein Bulle kann bis 1.000 Kilogramm wiegen.

 

Die Kälber sind zunächst braun. Einige Rinder haben auch blonde Locken auf der Stirn, wie Dörte, die auch noch eine liebe Patin/Paten sucht. (Siehe Patenschaftstiere)

 

 

 

 

 

 

Warum ist der Wald so wichtig? Wie bekannt ist, sind auch unsere Wälder stark vom Klimawandel bedroht. Dabei sind sie doch lebensnotwendig für uns. Sie filtern das klimaschädliche Kohlendioxid aus der Luft. Anschließend erfolgt die Spaltung in Sauerstoff und Kohlenstoff. Den Sauerstoff geben sie wieder an die Luft ab. Ohne Sauerstoff kann kein Lebewesen existieren. Der Wald schützt uns außerdem vor Hochwasser, da er Wasser speichert. Er schützt den Boden vor Erosion und ist gleichzeitig an Hängen Lawinenschutz. Er ist Rückzugsort für Tiere. Und nicht zu vergessen ist er Erholungsraum für uns Menschen.

 

 

 

 

Als Totholz bezeichnet man einzelne abgestorbene Äste an einem alten Baum. Aber auch  abgestorbene noch stehende oder umgestürzte Bäume sind Totholz.

 

Totholz ist Grundlage für späteres Leben. Warum? Viele Tiere, wie z.B.  Igel und Insekten, u.s.w. finden dort Nahrung und Schutz. In der heißen Jahreszeit schützt es  vor der Hitze. Im Winter schützt es vor der Kälte, Eis und Schnee. Deshalb ist es wichtig, dass das Totholz nicht aus dem Wald entfernt wird.

 

 

 

 

Hallo, ich bin eine Gottesanbeterin oder auch Mantis religiosa genannt. Mantis heisst im Griechischen Wahrsagerin und religiosa kommt daher, weil ich meine zwei Fangarme angewinkelt habe. Das erinnert an Jemanden, der betet. Meinen Namen habe ich also von meiner Körperhaltung erhalten.

 

Uns gibt es in grün und braun. Ich bin eine Fangschrecke und kann stundenlang auf Beute warten (z.B. Heuschrecken u.a. Insekten). Die fange ich dann mit meinen Fangarmen. Das geht so schnell, dass meine Beute keine Chance hat, zu entkommen.

 

Leider haben wir Weibchen auch die Angewohnheit, dem Männchen manchmal nach der Paarung den Kopf abzubeißen und es zu fressen.

 

Obwohl wir etwas seltsam aussehen sind wir total harmlos.

 

 

Auf Wiesen, die nicht gedüngt und nur 1-2 mal im Jahr gemäht werden gibt es viele verschiedene Tiere und Pflanzen. Durch die verschiedenen Pflenzen werden wieder Insekten angelockt. Eine Wiese muss aber ab und zu gemäht, oder von Weidetieren abgefressen werden, sonst verbuscht sie, d.h. es wachsen wieder Bäume und ein Wald entsteht. Unsere vierbeinigen Landschaftsgärtner verhindern dies. Diese ungedüngten Wiesen sind selten geworden.

 

Deshalb ist es wichtig, sie zu schützen und zu erhalten. Unsere Weiden werden nicht gedüngt. Der Dung unserer Tiere ist natürlicher Dünger und ist auch wieder Lebensgrundlage für viele Insekten.

 

 

Hallo, Ich bin eine kleine Fledermaus. Ich bin für den Naturhaushalt besonders wichtig und stehe deshalb unter Naturschutz. Hier im Naturschutzgebiet fühle ich mich besonders wohl, da ich hier alles habe, was ich brauche. Die Leute von der Schmidtenhöhe haben sogar Fledermauskästen für die verschiedenen Arten von uns aufgehängt. Wir sind nämlich verschieden groß und brauchen deshalb verschieden große Einfluglöcher.

 

Wir unterscheiden uns nicht nur durch unsere Größe, sondern auch durch unsere Gesichter. Einige von uns besitzen besonders geformte Nasen, die die Ultraschalllaute verstärken, die wir aussenden. Typisch sind auch unsere sehr großen Ohren, mit denen wir Schallwellen auffangen.

 

Wir sind nachtaktiv und orientieren uns in der Dunkelheit mithilfe der Echoortung. Deshalb stoßen wir Ultraschallwellen aus, die von Beutetieren reflektiert werden. Dieses Echo nehmen wir wahr und können so genau feststellen, wo ein Insekt ist. Auch die Entfernung zu ihm und wie schnell es fliegt können wir damit feststellen.

 

Wir verständigen uns untereinander über zahlreiche Rufe. Da diese Rufe aber im Ultraschall-Bereich liegen, könnt ihr Menschen sie nicht hören.

Wenn Ihr bemerkt, dass wir in Häusern, Scheunen, alten Bäumen oder Höhlen wohnen, schützt bitte unser Zuhause. Ihr könnt auch gerne extra Fledermauskästen für uns aufhängen in Euren Gärten. Danke!

 

 

 

Wissen Sie, was Biestmilch ist?

 

 

 

Biestmilch, oder auch Kolostrum genannt, ist die sogenannte Erstmilch von Säugetieren. Das Neugeborene braucht diese Milch, da es ohne Abwehrstoffe zur Welt kommt. Das eigene Immunsystem muss aufgebaut und die Darmtätigkeit angeregt werden. Dies gilt nicht nur z.B. für Kälber und Fohlen, sondern auch für Menschenbabys.

 

 

 

Die Milch enthält Vitamine, Mineralien, Antikörper und Proteine. Es ist wichtig, dass das Neugeborene diese gelbe, dickflüssige Milch in den ersten Lebensstunden erhält, damit es geschützt ist.

 

 

Darf ich mich vorstellen? Ich bin eine Gelbbauchunke und gehöre zu den  Froschlurchen und den Amphibien. Ich werde nur ca. 3-5 cm groß und habe einen gelben Bauch mit schwarzen Flecken. Ich esse Spinnen, Würmer, Schnecken und Mückenlarven.

 

Ich brauche flache, sonnige Tümpel zum Leben. 

 

Hier auf der Schmidtenhöhe fühle ich mich wohl. Hier ist alles, was ich brauche.

 

Typisch für mich ist meine Reaktion, wenn ich mich erschrecke. Es ist die so genannte Schreckstellung. Dabei liege ich regungslos auf dem Bauch und meine Vorder- und Hinterbeine biege ich nach oben, so dass die leuchtend bunten Farben sichtbar werden.

 

 

 

 

Fortsetzung folgt